Folge 44: Kopier-Originale in Mülheim an der Ruhr

Shownotes

Kopiert haben die Menschen immer schon, aber noch nie waren sie darin so effizient, so schnell wie heute. In der digitalen Textverarbeitung sind es nur wenige Klicks um seitenweise zu duplizieren. Der Weg dahin war allerdings lang und wäre ohne die Erfindung der Fotokopie kaum möglich gewesen. Was viele nicht wissen: Eine wichtige Fotokopiertechnik kommt aus dem Rheinland und ist der Chemikerin Edith Weyde zu verdanken: die sogenannte Blitzkopie, oder auch Copyrapid.

So dröge und technisch es erst einmal klingen mag – Kopierer haben die Welt verändert. Und zwar nicht nur die der Buchhaltung. Copyshops werden über viele Jahre zu einem Begegnungsort und in der Kunst entsteht ein neues Genre: die Copy-Art. Hier zeigt sich die spielerische, kreative Seite der Technikgeschichte. Im Museum für Fotokopie in Mülheim an der Ruhr lässt sich der Weg der Kopiertechnik und Copy Art nicht nur nachvollziehen, jede und jeder darf auch selbst an die historischen Geräte. Das Museum versteht sich als offene Werkstatt und das passt zum Gesamtsetting, denn es ist eingebettet in das soziokulturelle Kunsthaus „Macroscope e. V.“ Für die NRW-Stiftung ist der Ort wie eine Wundertüte, die echte Schätze bereithält. Darum hat sie gern den Museumsraum mitfinanziert. Also, Deckel hoch, Ohren auf, hier sind echte Kopier-Originale zu entdecken.

Host:
Marija Bakker

Studiogast:
Therese Schuleit, freie Kuratorin, Museum für Fotokopie

NRW-Stiftung:
Gregor Wessel, Heimat- und Kulturpflege

Vor Ort:
Klaus Urbons, Künstler und Museumsgründer

Produktion:
Tizian Satlek, sounds fresh

Weitere Quellen:
Youtube-Video MeyneXOne:
www.youtube.com/shorts/J-EZRAc5kGg?feature=share
WDR-Interview mit Edith Weyde, Sommer 1986, von Paul Patrick Nelles und Patrick Odijk.

Weiterführende Links:
www.nrw-stiftung.de
Infos zur Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Antragsformulare, Ansprechpartner:innen

www.museum-fotokopie.de
M.F.F. – Museum für Fotokopie – jeden Donnerstag 16:00-19:00 Uhr geöffnet, Kontaktmöglichkeiten für Führungen, Kopierführerschein etc. auf der Homepage

www.makroscope.eu
Makroscope – Webseite des soziokulturellen Kunsthauses

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir haben ja diesen begrenzten Raum, aber das hier ist so der Kern des Museums.

00:00:05: Deswegen müssen so gut wie alle Elemente beweglich sein und der Raum geht eigentlich hier weiter.

00:00:11: Hier war eine Decke usw.

00:00:13: Da ist die Stuckdecke, die Sie abgehängt haben in Eigenarbeit?

00:00:16: Genau!

00:00:17: Und was Sie hier sehen, ist ein Querschnitt durch die Geschichte der modernen und klassischen Fotokopie.

00:00:25: auch von Verfielfältigungsverfahren

00:00:46: Kopiert haben die Menschen eigentlich immer schon.

00:00:48: Nur war es früher ganz schön mühsam, Zeichen und Buchstaben irgendwo einzuritzen oder mit Feder- und Tinte lange Texte zu übertragen.

00:00:57: Heute geht kopieren Kinder leicht – vor allem digital!

00:01:01: Ein Internettext soll ins Word-Dokument?

00:01:04: Wenn wer's noch nicht kann, guckt einfach kurz ein YouTube-Video wie das hier von MyNextOne.

00:01:12: Öffnet euer Wörterkument,

00:01:14: drückt STHG und V. Viel Spaß mit Copy & Paste!

00:01:18: Zwischen Federkratzen und Copy&Paste liegen unzählige Erkenntnisschritte – das ist klar -, dass aber entscheidende Erfindungen dabei aus Nordrhein-Westfalen kommen ... Und die Kopierevolution mitprägen?

00:01:31: Das ist nicht sehr bekannt... Um all das geht es in dieser Förderbandefolge …und um ein Haus in Mühlheim an der Ruhr, daß der Technikgeschichte einen einzigartigen Raum gibt….

00:01:42: Hallo, herzlich willkommen.

00:01:44: Maria Bacca, hallo!

00:01:46: Ich hab Sie ja vorgeweiht.

00:01:49: Mitten in der Innenstadt von Müllheim an der Ruhr direkt gegenüber vom Rathaus liegt das Makroskop ein soziokulturelles Kunsthaus im Eigentum seiner NutzerInnen.

00:02:00: So ist die Selbstbeschreibung.

00:02:01: kurz Das Makro.

00:02:03: Wir hatten gar kein Geld als wir das ausgekauft haben.

00:02:05: Waren wir ein unvermögender und bekannter kleiner Kunstverein?

00:02:11: Und durch wundersame Fügung saßen jetzt zwei Leute am Tisch, als wir so berieten.

00:02:17: Was machen wir denn jetzt?

00:02:18: Wir fliegen hier

00:02:19: raus.".

00:02:20: Künstler und Mitgründer des Hauses Klaus Urbonds ist eine zentrale Figur in dieser Geschichte.

00:02:26: Zusammen mit der Kuratorin Thérèse Schuleit treffen wir uns an einem kalten Januar-Nachmittag.

00:02:32: Das Makro hat noch Winterpause – darum ist es auch im Haus recht frisch!

00:02:36: Trotzdem sieht man dem großen offenen Raum die Gemütlichkeit an….

00:02:41: Sofas, Bänke, Kaffeetische.

00:02:43: Alles ein bisschen retro!

00:02:45: An einer Wand steht ein Klavier und mittendrin die Theke an der ich erst mal einen heißen Kaffee bekomme.

00:02:54: Dies ist spürbar ein Raum für Ideen, Projekte, Austausch.

00:02:59: Es gibt regelmäßig Lesungen, Konzerte, Workshops und zwar für große und kleine.

00:03:04: Was Sie momentan an den Wänden hier im Ladelokal sehen sind zum Beispiel lebensgroße in dem Fall Kindeslebensgroßer Kopiersträulche die wir gemeinsam mit Grundschulen gemacht

00:03:17: haben.

00:03:17: Aber hat's einen Platz?

00:03:18: Ungefähr!

00:03:19: An einer Wand hängen eigenwillige Papierwesen.

00:03:22: es sind Kopiarbeiten von Kindern.

00:03:25: Kunst für alle ist ein grundlegender Ansatz hier im Haus.

00:03:28: So trägt sich auch das Konzept.

00:03:30: Eine Etage höher sind die Ateliers von insgesamt drei Künstlern oder wenn man so zwei Künstler und einer künstler Gruppe, sowie das Makroskopbüro.

00:03:41: Darüber ist eine vermietete Wohnung, die der Verein vermietet hat.

00:03:45: Die wird von Schauspieler des Theaters an der Ruhe als Wohnung für Leute, die da kommen und gehen genutzt.

00:03:53: Es entsteht der Verein Makroskop-EV aus mehreren Kunst und Kulturinitiativen.

00:03:59: Und wird dann, wohl auch ein bisschen zur eigenen Überraschung, Eigentümer des Hauses.

00:04:06: Mittendrin liegt als Herzstück das Museum für Fotokopie.

00:04:12: Ein paar Schritte hinter dem Lokalraum.

00:04:15: Hier fädelt sich die NRW Stiftung in die Geschichte ein.

00:04:19: Das ist ja auch was Spannendes gewesen an dieser Geschichte.

00:04:22: Gregor Wessel von der NRW-Stiftung.

00:04:24: Der Raum ist eigentlich der ehemalige Speisesaal des Hotels, das dort an diesem Ort malen gewesen ist.

00:04:30: und das heißt bei den Sanierungsarbeiten wurde durch Abnahme der abhängenden Decke entdeckt, dass es die originalen Stuckdecke von der Jahrhundertwende in diesem Raum noch gibt.

00:04:43: Und diese Stuckdecke ist erhalten worden.

00:04:45: Jetzt spielen wir mit einem historischen Ambiente und haben aber moderne Technik, modernes Ausstellungsdesign bzw.

00:04:52: einen offenen Raum, den man gestalten kann mit dieser historischen Decke.

00:04:56: Das hat was!

00:04:58: Einhunderttausend Euro investiert die Stiftung für Sanierungsarbeiten, für die Ausstattung des Museumsarchivs und die angeschlossene Bibliothek.

00:05:07: Gregor Wessel spricht bei diesem Förderprojekt von einer Wundertüte.

00:05:11: Als der Antrag kam, wusste er die Stiftung noch nicht so recht wohin die Reise gehen soll.

00:05:17: Je mehr man und tiefer man in das Gebäude mit den Leuten ist und in die Erkenntnis gekommen ist was da eigentlich für ein Schatz liegt dem man da hebt, war eben so der Wundertüteneffekt.

00:05:28: Zu dieser Wundertüte gehört auch, dass jedes Detail sobald es erwähnt wird eine eigene Schatzgeschichte entblättert.

00:05:36: Das gilt für jede Erfindung jeden Fotokopierer den ich in Mühleheim kennenlerne.

00:05:41: Es gilt für die gesamten Copy Art also die Kopirkunst und auch das Gebäude selbst hat eine Geschichte die Aufmerksamkeit will und jetzt auch kurz bekommt.

00:05:57: Unter den Nazis wird es zur NSDAP-Zentrale genannt, das Braune Haus.

00:06:03: Den Krieg übersteht es und in der Nachkriegszeit führt die Familie Prüßmann über viele Jahrzehnte hier einen Schreibwarenladen.

00:06:11: Klaus Urbons hat heute noch Kontakt zu den Nachfahren.

00:06:14: Ich

00:06:14: hab immer gesagt, wenn ihr irgendwelche tollen Sachen habt aus eurer Firmengeschichte, dann heb ich die auf.

00:06:20: Wir kümmern uns darum auch, die Prüßmann-Geschichte hier zu

00:06:23: erhalten.".

00:06:23: Es ist ein Haus in dem viele Fäden zusammenlaufen.

00:06:27: Der rote Faden für Klaus Urbons isst aber ... Die Fotokopie!

00:06:31: Seit über vierzig Jahren sammelt er historische Geräte, recherchiert zur Technik und Ideen.

00:06:37: dahinter verbindet das alles mit der Copyart, zu der ebenfalls eine große Sammlung entsteht Und das machen wir jetzt auch Zeit für unsere Studiogästin.

00:06:56: Die Kölner Künstlerin und freie Kuratorin Therese Schuhleit ist bei mir hier im Förderband des Studio erst mal herzlich willkommen, schön dass Sie da sind!

00:07:03: Dankeschön für die Einladung!

00:07:05: Sie sind ja Jahrzehntunddreiundzwanzig als Kuratoren zur Makroskop bzw.

00:07:09: zum Museum für Fotokopie gekommen.

00:07:12: Wie war der Stand zu dieser Zeit?

00:07:14: Was war Ihre Aufgabe?

00:07:16: Der Stand in den Jahren im Mai des gleichen Jahres war vor allen Dingen ein milder Zeitdruck.

00:07:31: Das heißt, das waren fünf Monate... das Ausstellungskonzept und die Organisationen stehen mussten.

00:07:37: Ich hatte das Glück, dass ein wunderbares Team vom Makroskop vorher gemeinsam mit der NRW-Stiftung tatsächlich die wundervolle Ausstellungsgestaltung für die Technik bereits in den letzten Jahren organisiert hat.

00:07:50: Der

00:07:51: Boden war bereitet!

00:07:53: Das war das Glück.

00:07:53: wir haben noch verschiedene Verbesserungen vorgenommen.

00:07:56: Da waren so kleine Sachen wie die Bezeichnung von den verschiedenen Geräten.

00:08:00: Wie gut kannten Sie sich apropos Geräte?

00:08:03: Zu dem Zeitpunkt schon aus mit den speziellen Geräten, die dort auch waren.

00:08:06: Interessanterweise war mir das gar nicht so bewusst aber ich habe tatsächlich mit sechs Jahren schon kopiert.

00:08:13: Weil mein Vater damals schon Geschäftsreisen war und ich mit ihm gereist bin.

00:08:17: Das heißt... Als Beschäftigung habe ich tatsächlich kopiert.

00:08:21: Ich hab Medien konstruiert, das heißt eine gewisse Archivierungslust an der Maschine und das Aufschrauben von Maschinen ist da und meine erste Ausbildung war tatsächlich Fotografie.

00:08:32: Von daher habe ich schon ein grundsätzliches Verständnis für Linsen.

00:08:37: Was

00:08:37: im Inneren passiert als Fotokopierer?

00:08:39: Da gibt es ja verschiedene Wege, hören wir noch!

00:08:42: Wenn man über Kopierer spricht, über Fotokopiere in diesem Wort auch.

00:08:46: Dann ist das einerseits völlig selbstverständlich aber es ist auch schon so ein bisschen gestrich weil Die Fotokopierer sind halt gar nicht mehr so präsent wie sie es vielleicht vor zwanzig Jahren noch mal waren.

00:08:56: Wann war denn da eigentlich die Hochphase dieser Technik?

00:08:59: Heutzutage haben wir im Grunde genommen, kennen wir eigentlich nur diese Multifunktionsdrucker in dem Fall!

00:09:06: Wir haben den internen Spaß und sagen wir drucken nicht, wir kopieren.

00:09:09: das ist ein großer Unterschied bei uns.

00:09:11: Muss man sehr in die Technik gehen um das zu verstehen?

00:09:13: oder können Sie's kurz...

00:09:16: Entdruck ist tatsächlich die mechanische Übertragung von Kräften, das heißt sie haben zum Beispiel ein Druckmaschine.

00:09:21: Da pressen Sie drauf!

00:09:23: Die Fotokopie ist tatsächlich wenn man hinguckt eher näher zur Fotografie,

00:09:27: d.h.,

00:09:28: es ist ein Belichtungsprozess der keinen mechanischen Druck überträgt.

00:09:32: und die Hochphase war tatsächlich wohl in den achtziger Jahren als der Fotokopyrer kommerziell für den Endnutzer Gebräuchlich war oder gebraucht werden konnte und in der Hochphase natürlich von einer Institution, die wir auch sehr feiern nämlich den Copy Shop.

00:09:48: Ich finde das ganz spannend weil in Kopien stecken so verschiedene Assoziationen auch drin.

00:09:53: wenn wir über Kopien reden geht es oft auch um Raubkopien.

00:09:56: Es geht um Urheberrechte Echt selten über Technikgeschichte an der Stelle.

00:10:02: Ist das so ein verbreiteter blinder Fleck?

00:10:05: Ich glaube, dass kann man Kulturtechnisch und Kultur historisch betrachten vor allen Dingen auch im Sinne der westlichen Kunst die das Original als ultimativen höchsten Gestaltungspunkt hat.

00:10:16: Wir sagen immer sehr gerne bei uns wenn wir unser Copy-Art Archiv zeigen Dass jede Kopie bei uns ein Original ist.

00:10:24: Wenn man es genau betrachtet stimmt das auch da Die einzelnen Kopien so tatsächlich nicht nochmal hergestellt werden können, außer dass man einen Kopie von einer Kopie macht.

00:10:35: Vielleicht ist es an der Stelle ganz gut mal ein bisschen zu skizzieren was Copy Art eigentlich ausmacht?

00:10:40: Ich habe es kennengelernt jetzt als Spielart der Kopiertechnik.

00:10:43: Es hat viel mit Spielen zu tun aber können Sie vielleicht mal so ein paar Einbrücke davon geben wie das aufsehen kann und was dabei so passiert?

00:10:50: Wir haben ein wundervolles Sine bei uns, was heißt How to Copy Art?

00:10:54: Wie man Kopierkunst herstellt.

00:10:56: Klammer

00:10:57: auf!

00:10:57: Sine ist im Prinzip ein Heft das selbst gemacht ist.

00:11:00: Ein Magazin

00:11:01: der Copy-Art die damals in den Kopischops produziert wurde in den nachtziger Jahren.

00:11:06: Das heißt ein kleines Magazin das in selbst publizierender Weise veröffentlicht wurde.

00:11:10: Das könnten fünf Stück sein oder es manche haben auch hundert hergestellt.

00:11:14: Das ist ein Sine an dem Fall eine Magazine Genau, how to copy art.

00:11:19: Das vermitteln wir jeden Donnerstag.

00:11:21: Das ist unser kleiner Copy Art Führerschein in dem wir die fünf grundlegenden Methoden, die wir so rausgefunden haben

00:11:27: bzw.,

00:11:27: die damals auch geläufig waren weitervermitteln aus einem relativ einfacher Metoden.

00:11:33: das ist eine Kopie des realen Objekts.

00:11:35: Es ist ein Kopie auf der Kopie.

00:11:37: Da wechselt man zum Beispiel den Kopierer und wechsel z.B.

00:11:40: von einem Farbkopierer auf einen schwarz-weiß Kopier oder man wechseln von einem Kopier er der tiefen Schärfe hat Kenneinheit hat und dadurch ganz andere Ästhetiken hier macht.

00:11:52: Nun könnte man sagen, eine Kopie ziehen einen Knopf drücken das kann im Grunde jeder.

00:11:56: aber es gibt ja da auch ne Profession.

00:11:59: also das heißt künstlerischer Ausdruck was würden sie sagen macht den aus?

00:12:03: vielleicht gibts mal Beispiele.

00:12:05: am besten

00:12:06: Es gibt ganz wundervolle Beispiele, was Sie zum Beispiel bei uns gesehen haben.

00:12:10: Als sie da waren, waren tatsächlich Serien.

00:12:13: Das ist eine Spielart die ich jetzt eben noch nicht genannt habe und das ist die Kopi-Generation nennt man das?

00:12:18: Und zwar sind es die Kopide, Kopie, der Kopie...

00:12:22: Ich hab einen Objekt auf den Kopierer und indem ich die Kopikopiere verdoppel und

00:12:27: meistens auch vergrößern oder verkleinern währendessen.

00:12:29: also das ist ne bestimmte Spielart mit der Bürokratie der Kopii spielt, da die Kopie per se einen sehr bürokratischen Hintergrund hat in der Geschichte.

00:12:38: Ja, daher kommt es ja klar.

00:12:40: Bestimmte Protokolle tatsächlich eine Kopie davon zu haben und abzulegen.

00:12:44: Das stammt nicht, ist immer Buchhaltung.

00:12:46: also das haben Künstler allerdings häufig aufgegriffen dieses buchhalterische Element beziehungsweise auch das Phänomen dass man den Kopierer relativ selten außerhalb des Büros kann ein ganz anderes als eine Kamera.

00:12:58: Eine Kamera nimmt man nach draußen mit, um Abenteuer zu erleben.

00:13:01: Den Kopierer steht meistens innerhalb des Büros und er kann gar nicht bewegt werden und sieht nur das was man im eins-zu-eins auf seine Vorlagenbild der legt.

00:13:10: Die Copy Art konterkariert das ein bisschen und nimmt sich die Freiheit all das zu tun.

00:13:14: sie haben jetzt schon mehrfach diesen Donnerstag genannt an dem man in das Museum für Fotografie kommen kann um dort ein bisschen auszuprobieren und auch Copy Art selber kennenzulernen.

00:13:23: Können Sie kurz etwas zu dem Konzept sagen, was dahinter steckt?

00:13:27: OpenCopy greift das Konzept des Copy Shops auf.

00:13:30: Den wir so lieben und greift auf dass wir ein Museum sind allerdings uns Mühe gegeben haben viele der Geräte wieder benutzbar zu machen.

00:13:38: also wahlweise machen wir sie benutzt bei.

00:13:40: wir haben paar geräte die aufwendig sind zu nutzen, z.B.

00:13:44: unsere Xerox von two hundred and fifty-two.

00:13:47: Aber wir haben zum Beispiel auch kleinere Geräte zur Verfügung gestellt wo wir bemerkt haben dass die Optik eine besonders schöne Ästhetik hat oder bestimmte Funktionen hat wie für größeren Verkleinern oder mit Farbe zu spielen.

00:13:58: da haben wir jetzt so die Möglichkeiten aus den Nullerjahren aber da fehlt uns zum Beispiel leider funktionierende Fähigkeiten der Kopiere aus den achtziger Jahren die bestimmten Farben ganz ganz wundervoll replizieren.

00:14:12: Wenn da draußen noch jemand ist, der eine funktionierende HP-Sixthausend hat, freuen wir uns sehr.

00:14:21: Ich war zwar nicht an einem Donnerstag nachmittag in Mühlheimen und es war ja auch noch Winterpause aber netterweise konnte ich trotzdem vieles kennenlernen und herausprobieren.

00:14:39: Wir haben ja diesen begrenzten Raum, aber das hier ist der Kern des Museums.

00:14:44: Deswegen müssen so gut wie alle Elemente beweglich sein und der Raum geht eigentlich weiter.

00:14:50: Hier war eine Decke usw.

00:14:52: Da ist die Stuckdecke, die Sie abgehängt haben in Eigenarbeit?

00:14:55: Genau!

00:14:56: Und was Sie sehen, ist ein Querschnitt durch die Geschichte der modernen und klassischen Fotokopie Aber auch von Verfielfältigungsverfahren.

00:15:07: Und dann bin ich in diesem Einraummuseum!

00:15:11: Die Exponate stehen stumm in den beweglichen Regaltürmen, sie heißen Devilop, Ormic Piccolo oder Lumo Print.

00:15:20: An den Wänden formieren sich die größeren Geräte namens Kip Rekmar, Konikaminolta und Rank Xerox.

00:15:28: Die wenigsten sagen mir etwas – dabei habe ich in meinem Leben schon unzählige Fotokopien gemacht.

00:15:34: Klaus Urbuns gibt mir ein erstes Warm-up.

00:15:37: Da will ich jetzt technisch nur grob sagen, es gibt sieben moderne Verfahren.

00:15:42: Modern heißt seit den Fünfzigerjahren.

00:15:44: Vor den Fünftigerjahren gab das die klassische Fotokopie, die noch eine Dunkelkammer erforderte.

00:15:52: Und dann kommen wir zu einer der großen Schlüsselfiguren

00:15:55: Dr.

00:15:55: Edith Weide, die hat in den letzten Jahren ein Verfahren entwickelt, aus dem dann die Firma Aqua für die sie tätig war.

00:16:04: In Leberkusen hat sie das erfunden.

00:16:06: zum einen und nach dem Krieg hat Aqua das als erstes modernes Kopierverfahren auf den Markt gebracht was in der Marke, und schon in Nordamerika verfügbar

00:16:21: war.

00:16:25: und Erfinderin.

00:16:27: An die Zweihundert Patente wird sie am Ende ihres Lebens angemeldet haben, in denen in den Neunzehntdreißiger Jahren war sie zuständig für die Qualitätskontrolle bei

00:16:36: ACWA.".

00:16:55: und wollten das Papier ersetzt haben.

00:16:58: Sie musste unter anderem prüfen, ob diese Reklamation berechtigt

00:17:02: war.".

00:17:03: Die Schlampigkeit der Fotografen bestand darin, dass sie ihre Fotoabzüge nicht einzeln entwickelt fixiert und gewässert haben sondern einen ganzen Stapel in den Entwickler geschmissen haben.

00:17:14: Edith Weide fiel nun vermehrt Bilder auf der Rückseite des Fotopapiers auf die daher eigentlich nicht hingehörten.

00:17:20: Es hat alle Fehler versucht zu reproduzieren und ist dabei auf etwas gestoßen.

00:17:27: Und jetzt müssten eigentlich so die Fanfare nett

00:17:29: töten.".

00:17:29: Kein Problem, haben wir mal kurz Fanfaren bitte?

00:17:34: Genau!

00:17:34: Sie hat etwas erfunden, gefunden und daraus etwas erfundet was eine der sehr wenigen echten Innovationen in der Geschichte der Fotografie war.

00:17:44: Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen... Was ist daraus

00:17:48: geworden?!

00:17:49: Die Blitzkuppi

00:17:50: oder auch das Silbersalz-Diffusionsverfahren.

00:17:54: Wenn man eine Fotografie belichtet, dann wird der Teil entwickelt von dem lichtempfindlichen Material, der vom Licht getroffen ist.

00:18:03: Der Rest wird ausgewaschen und entwickelt sich nicht.

00:18:07: Aber der Rest eines Negatives, was ja normalerweise entsteht, ist ein Positiv.

00:18:13: so what?

00:18:15: Und durch diesen schlampigen Fotografen hat sie sich gedacht ... Moment mal!

00:18:20: Probiere ich doch mal mit meiner

00:18:22: Flüssigkeit.".

00:18:23: Da wir hier schon auf dem Erfindungs-Zeitstrahl unterwegs sind, hören wir doch kurz zur Erläuterung auch die Stimmkopie der Chemikerin selbst.

00:18:37: Das ist Edith Weide, Das Interview gehört heute zum Museumsarchiv.

00:18:45: Wenn man dieses Silber, das nicht belichtet ist und nicht entwickelbar ist in eine zweite Schicht überträgt, die zusammen macht ... Die gehen durch einen Entwickler zwischen zwei Walzen durch.

00:18:57: Und hier unten gibt man sogenannte Keime rein, die Veränderung der Silbersalze zu Silber wieder bewirkt.

00:19:04: Man bekommt hier also sofort ein Positiv.

00:19:07: Was hier ein bisschen nach Zaubereikochbuch klingt, ist im Grunde das Polaroid-Sofortbildverfahren.

00:19:14: Im Museum für Fotokopie lässt sich das allerdings auch ganz anschaulich zeigen.

00:19:18: Dann

00:19:18: nahm man sein belichtetes Negativpapier, macht das hier in den Schützchen rein, legt das nicht lichtempfindliche Positivpapir darüber und kurbelt das Ganze.

00:19:39: Und anfahrens... ließ man dieses Sandwich in Anführungszeichen zwei Minuten ziehen, dann sehr schnell wurde das verbessert.

00:19:47: Eine Minute und als diese Technik sozusagen ihren Höhepunkt hatte, dauerte das zehn

00:19:53: Sekunden.".

00:19:54: Klaus Urbunds hat Edith Weide und ihrer Erfindung ein ganzes Buch gewidmet – Titel Edithweide wie eine Erfinderin aus dem Rheinland die Welt veränderte.

00:20:04: Das Museum für Fotokopie ist einer der wenigen Orte, der an sie und ihr Werk erinnert.

00:20:14: Aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg wird endlich ein entsprechender Apparat entwickelt, der Develop.

00:20:22: Und damit geht dieser Teil der Kopierevolution so richtig los!

00:20:28: Neben der chemischen Fotokopie entsteht fast zeitgleich in New York ein elektrisches Kopierverfahren.

00:20:34: Der Physiker Chester F. Carlsson meldet in den letzten Jahren seine Electron-Photografie zum Patent an, aber auch diese Entwicklung dauert.

00:20:44: Erst in den fünftiger Jahren entwickelt die Firma Xerox entsprechende Apparate.

00:20:49: Einer der Ersten steht groß und prominent im Museum.

00:20:53: Und funktioniert sogar!

00:20:55: Ich zeig Ihnen meine Kopie, die wir mit diesen alten Sachen machen, weil diese Maschinen funktionieren hoffentlich noch ein hundert Jahre.

00:21:02: Zum Problem werden hier aber auch selten die Geräte selbst, sagt Therese Schuleit.

00:21:06: Schwieriger ist es mit dem Verbrauchsmaterial, dass es kaum mehr gibt.

00:21:10: In diesem Fall der Syrox ist tatsächlich der Toner und der Entwickler den Sie auch in den schönen großen Flaschen hier sehen.

00:21:17: Den Papermaster Cleaner

00:21:19: oder hier der Ranksyrox Developer was tatsächlich drei Kilo schwer ist.

00:21:23: Das heißt unser Material das wir nutzen ist endlich Und weniger die Maschinen, die nicht funktionieren.

00:21:28: Wir benutzen sie sehr gerne und stellen sie zur Verfügung.

00:21:34: An.

00:21:34: die vierzig Geräte stehen im Ausstellungsraum – das sind noch nicht alle!

00:21:38: Klaus Urbuns ist auch wichtig auf die Anfänge hinzuweisen.

00:21:42: Deswegen liegt hier in den Federn, deswegen sind diese Tinten nachgebaut.

00:21:48: Daher bin ich gerne als iPad des neunzehnten Jahrhunderts bezeichnet.

00:21:55: Das ist eine mobile Kopierpresse.

00:21:58: Da oben steht die Büroversion und ...

00:22:01: Klaus Urbunds klettert ins Regal, holt das Kopierbuch eines Handelsreisenden aus dem Jahr achtzehnhundertachtundneunzig hervor.

00:22:09: Was steht hier?

00:22:10: Kopierbruch ohne IE!

00:22:13: Hier wurde mit spezieller Tinte einem angefeuchteten Löschpapier und einer Kopierpreesse gearbeitet.

00:22:19: So wurde die Tinte Abgeklatscht, wie es heißt.

00:22:22: Spiegelverkehr zwar aber dafür war das Papier durchscheinend.

00:22:26: Also so müssen sich die Kopiemücher vorstellen, die man in dem Virus, ich glaub ab... ...Achzehnhunderts, siebzig oder so benötigte weil man für das Finanzamt Belegebrauch da auch.

00:22:40: Das wurde bis in die neunzehnhundertdreißiger Jahre verwendet, Deckmann.

00:22:44: Nein!

00:22:45: Ich hab davon noch nie gehört.

00:22:47: Die meisten haben noch nie davon gehört.

00:22:49: Ich hatte bis zu diesem Tag auch noch nie von einem Fotokopierführerschein gehört, aber auch den kann man hier im Museum machen.

00:22:55: Zuerst ist mein Mikro dran.

00:23:02: Realkopie nennt sich das was hier gerade in Schwarz-Weiß entsteht.

00:23:07: Genau und wir machen jetzt eine Copy Motion, eine Kopie Bewegung.

00:23:12: Ah, so schlingende Wellenlinien.

00:23:14: Lähnt sich liquify in Photoshop?

00:23:16: Kommt tatsächlich aus der Kopiekunst!

00:23:19: Und danach soll mein Gesicht mal für ein Copy-on-Copy auf den Farbkupierer.

00:23:24: Würden Sie kurz die Brille

00:23:25: halten?

00:23:26: Dann ab dafür.

00:23:29: Ich hab die Nase mitgenommen und einen Move gemacht.

00:23:36: kann man Schicht auf Schicht machen, Layering im Photoshop.

00:23:41: Je mehr Verfremdungen oder Farbexperimente wir machen, desto erstaunlicher wird das Ergebnis!

00:23:46: Es sieht zwar noch nicht nach Copy Art aus aber so langsam begreife ich wie der Weg dahin sein könnte und... Ich bin ins Gespräch gekommen mit einigen dieser Geräte die mir am Anfang noch technisch kühl vorkamen Und zurück im Studio mit Therese Schuhleit, Kuratorin im Museum für Fotokopie.

00:24:12: Was ich völlig faszinierend finde, Fotokopyra können nicht nur Bildkunst, es sind auch Geräte die Klangkunst können!

00:24:19: Ich habe mal Beispiele mitgebracht, sie sind natürlich von ihnen, das sind so Compilations... was hören wir da?

00:24:31: Was passiert da

00:24:31: gerade?!

00:24:33: Also ich würde sagen... Es ist ein klassischer Field Recording, was sie ja auch machen oder bei uns gemacht haben.

00:24:40: Das Musiker dann gerne benutzt oder experimentelle Musiker-Ideo-Fall um Loops herzustellen und daraus Musik zu machen.

00:24:46: Also das war damals in der gleichen Zeit, neunzehntundhundertsvierzigfünfzig hat sich die experimentelle Musik entwickelt!

00:24:54: die auch auf die Industrialisierung zurückgeht.

00:24:56: Von daher hat sich das gleichzeitig entwickelt und ist naheliegend bei uns, zumindest im Makroskop, das miteinander zu verbinden.

00:25:03: Es

00:25:03: ist gleichzeitig vertraut und fremd in den Ohren.

00:25:06: Vielleicht können wir noch mal ein Beispiel hören.

00:25:07: Das ist eine Sequenz, die etwas später kommt... Ist es jetzt arg verfremdet?

00:25:22: Es ist ein sehr kurzer Loop!

00:25:25: Können Sie einzelne Geräte schon am Klang erkennen?

00:25:27: Da muss ich wirklich den Klaus die Vortritt geben.

00:25:30: Denn Klaus kann das, denke ich... Ich glaube, ich würde unsere zwölf erkennen.

00:25:34: Ansonsten war da ja auch wirklich tatsächlich Musik dahinter!

00:25:39: Wie gesagt, es war eine Compilation aber... Für die Copy Art ist es doch vermutlich wirklich so, dass die Künstlerinnen und Künstlern diese Geräte wie Instrumente beherrschen.

00:25:47: So habe ich's mir zumindest vorgestellt.

00:25:49: Eindeutig!

00:25:50: Wir haben ein kleines Format, das haben wir letztes Jahr erfunden in dem wir Künstlerin für eine Nacht unsere Geräten zur Verfügung stellen.

00:25:56: Tatsächlich machen wir das auch gerne wenn wir neue Geräter bekommen, die noch funktionieren.

00:26:01: denn wir haben gemerkt, dass einzelne Geränte ganz spezifische Dinge können Und muss man die auch tatsächlich lernen zu spielen also lernen zu bedienen braucht man eine Weile.

00:26:11: Also zum Beispiel die Kopiegenerationen, die sie bei uns an der Wand gesehen haben, die konnte ich teilweise nicht nachkopieren.

00:26:18: Das fiel mir sehr schwer, war sie auch mit einem hohen Grad an... an Kontrolle ausziehen.

00:26:23: Ja, da weiß ich vielleicht so der Kopierer, der kriselt an der Stelle

00:26:27: oben

00:26:27: links und den Effekt möchte ich haben aber dann demnächst wieder unten rechts.

00:26:31: also

00:26:32: das muss man tatsächlich oder das kann man natürlich.

00:26:34: also da haben wir auch viele Künstler die im wahnsinnigen Spaß daran haben und dann tatsächlich sich freuen wir haben einen namenlosen Thermokopierer denn hat eine Künstlerin gerade für zehn Tage mitgenommen und den wirklich zu Höchstleistungen getrieben.

00:26:47: Und wo

00:26:47: findet man dann eigentlich Copy Art noch?

00:26:49: Ich kann es mir nämlich nicht so richtig in einer glatten Galerie oder einem Kunstmuseum vorstellen.

00:26:54: Man findet sie auch in der Kunst, man findet sie ja auch größtenteils angelehnt an verschiedene Fotoarchive natürlich wegen dem Bildgebungsverfahren.

00:27:03: allerdings findet man sie auch tatsächlich in der Mailart.

00:27:06: das ist immer noch eine sehr lebendige Szene.

00:27:09: Was ist es?

00:27:10: Die Mailart ist damals auch in den Achtigerjahren entstanden in der Klaus auch sehr aktiv war und viele seiner Copy Art so bekommen hat.

00:27:17: Das heißt, die haben sich gegenseitig Briefe geschickt und verschiedene Aufrufe gemacht Open Calls zu einem bestimmten Thema zu arbeiten.

00:27:24: Joseph Boyce hat Fakse verschickt.

00:27:26: da gibt es eine sehr aktive Szene immer noch tatsächlich und die nutzen wir auch um da Kontakte herzustellen.

00:27:32: allerdings gibt es auch ein größeres Interesse tatsächlich an der immer wieder kehrenden Sienekultur die auch momentan wo die Liebe zum kleine Auflagen publizieren tatsächlich wieder zurück kommt.

00:27:43: und dieses Handgemachte, das Unmittelbare.

00:27:45: Und auch die Unmittelbarkeit des Fehler ist also die Lust am Fehler und die Lust an unmittelbaren produzieren tatsächlich auch in dem Fall wieder feiert.

00:27:54: Sie haben jetzt voriges Jahr vierzigjähriges Jubiläum gehabt vom Museum für Fotokopie.

00:27:59: Ninzeundfünfundachtzig hat Klaus Oberungs ja den Anfang gemacht.

00:28:03: Wie geht es denn von hier aus weiter?

00:28:06: Wir haben ein vierzigjähriges Geburtstag gefeiert.

00:28:09: Wir haben ja immer gesagt, das ist ein behauptetes Museum.

00:28:12: Wir wurden dann durch die NRW-Stiftung – da haben wir die Behauptungen des Museums wirklichkeit werden lassen!

00:28:18: Das ist ja das Schöne.

00:28:20: und was wir momentan machen ist, wir haben eine sehr schöne Präsentation von unseren technischen Geräten.

00:28:24: Wir arbeiten momentan die Sammlung auf, die wir an der Copy Art haben.

00:28:29: Wir habe über tausend verschiedene Copy Art Blätter, die natürlich sehr wenig Platz einnehmen.

00:28:35: sind das dann tatsächlich sehr viele, die wir auch ausstellen mit denen wir arbeiten.

00:28:39: Mit denen wir tatsächlich immer wieder kontemporäre Künstler einladen um sich damit auseinanderzusetzen.

00:28:43: Das heißt wir versuchen das Ganze wieder aktuell zu machen und es ist auch die Diskussion darüber am Leben zu erhalten.

00:28:49: Das heisst unser Museum jetzt möchte sich eigentlich von der Behauptung... und der Behauptung weiterentwickeln in tatsächliches Städtigkeit.

00:28:59: Und darauf versuchen wir auch mit Streiter.

00:29:01: Da schließt sich nahtlos die Frage an, ob es Wünsche gibt auf eine, die hier vielleicht noch gute Ohren finden?

00:29:07: Ja, wir brauchen ein Mitstreiter für das Museum.

00:29:09: Wir haben uns schon mal überlegt ob wir nicht im Freundeskreis von Museumen gründen und wir haben natürlich auch dass was man bei uns sieht ist eine Auswahl an Geräten.

00:29:16: Es gibt tatsächlich...

00:29:18: Die Spitze des

00:29:19: Eisbergs habe

00:29:20: ich gelandet!

00:29:22: Es gibt doch den ganzen Körper des Eisberges.

00:29:25: Wir haben die Manpower, Frauenpower gar nicht um alles aufzuarbeiten momentan.

00:29:30: Das heißt wir brauchen eine Archivar oder andere Archivarin Wir brauchen jemanden der sich um die Kunst kümmert Technik kümmert und regelmäßige Öffnungszeiten zur Verfügung stellt.

00:29:39: Das ist viel, aber bei einem Team von anderthalb Menschen... in verschiedenen Funktionen ist das, glaube ich auch gerechtfertigt.

00:29:47: Wobei

00:29:47: ja für ein Makroskop der hat hundert-achtzig Mitglieder also ne?

00:29:51: Das ist jetzt wirklich sozusagen die Nische.

00:29:53: auch noch mal in diesem Projekt des Makroskop auch um das nochmal vielleicht zu verstehen gibt es von Makroskolbseiten noch Wünsche oder...

00:30:00: ...das Makroskorb selber möchte einen Dach, dass weiß ich.

00:30:04: Die Verstetigung dessen was wir machen wäre toll weil wir haben jetzt wundervolle Erfahrungen gemacht.

00:30:09: Wir haben auch justiert an verschiedenen Stellen was funktioniert funktioniert.

00:30:14: Und die Verstätigung von den Öffnungszeiten ist uns wichtig und natürlich die Auseinandersetzung mit den Archiven, dass sie auch sichtbar bleiben und sichtba werden und noch viel mehr Öffentlichkeit

00:30:24: bekommen.".

00:30:25: Therese Schuleit sagt das künstlerin-und freie Kuratorin – und inzwischen ehrenamtlich für das Museum für Fotokopie im Mühleim unterwegs!

00:30:33: Ganz vielen Dank für die spannenden Einblicke und für ihren Besuch hier am Studio.

00:30:37: Dann geht natürlich auch an alle, die uns zugehört haben.

00:30:40: Empfehlen Sie uns gern weiter und wenn sie mehr NRW-Stiftung erleben wollen, werden Sie doch ganz einfach Mitglied!

00:30:45: Alle Infos gibt's unter nrw-stiftung.de.

00:30:48: Und für alle die selbst in starken Projekten aktiv sind melden Sie sich auch gerne, wenn Sie Unterstützung suchen.

00:30:54: Ich sag tschüss für heute.

00:30:55: Nächstes Mal geht es mit Gummistiefeln ins Naturschutzgebiet.

00:30:58: da sind wir in den Floydkuhlen am Niederrhein.

00:31:00: Bis dahin Das war Förderbande Ein Podcast der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat und Kulturpflege.

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